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Geschichte der Gemeinde

Die Geschichte des Ortes ist untrennbar verbunden mit derjenigen des gleichnamigen Berges.

Eine bald ein halbes Jahrtausend bestehende Gnadenstätte, eine mehr als 200 Jahre existierende meteorologische Beobachtungsstation und ein über Jahrhunderte betriebener Bergbau verleihen unserem Ort das besondere Signum als ein Hort des Glaubens, der Wissenschaft und der Montangeschichte.

In früher Zeit war unser Hoher Peißenberg noch eine bewaldete und unbebaute Höhe. Das erste Zeichen, welches auf eine Anwesenheit von Menschen schließen ließ, war der Fund eines schön bearbeiteten Steinbeiles aus dem 3. Jahrtausend vor Christus. Doch bereits den Römern soll der Hohe Peißenberg als eine Art von Beobachtungsstation gedient haben. Die Überlieferung berichtet, daß sie am südöstlichen Anstieg des Berges eine Art feste Station, eine hohe Warte errichtet haben sollen und daß daher wahrscheinlich auch der Name des Bauernhofes Hohenwarter stammen könnte. Auch von einem Tempel und einem Turm auf dem Berg wird erzählt.

Damals fand man auch den Fuß des Berges schon bewohnt. Im 12. Jahrhundert verkaufte Weif VI. seine Güter am Lechrain auf Leibrente an Kaiser Friedrich Barbarossa. Damit war nun das hohenstaufische Kaiserhaus Herr in diesem Gebiet. Nachdem diese Erblinie ausgestorben war, ging der Hohe Peißenberg im Jahre 1268, samt der Herrschaft Peitingen (aus einer Urkunde von 1255 geht hervor, daß das Gebiet am Hohen Peißenberg damals zur Pfarrei Peiting gehörte), an Herzog Ludwig den Strengen von Bayern, aus dem Hause Wittelsbach, über.

Von Gefolgsleuten der Weifen, den Herren von Ravensburg, waren auch im 11. und 12. Jahrhundert am Hohen Peißenberg zwei Burgen errichtet worden, die dann im 13. Jahrhundert an die Grafen von Seefeld übergingen; 1388 waren dann diese Burgen zerstört worden und der Grundbesitz ging dann allmählich auf das bayerische Herzoghaus über. Im 13. und 14. Jahrhundert scheint die Bevölkerung schon entsprechend zugenommen zu haben, so daß der Wille nach einer eigenen Gebetsstätte laut wurde, da man allmählich den weiten Weg zur Kirche nach Peiting als zu beschwerlich empfand. So errichtete man denn zuerst am Fuß des Berges ein kleines Kirchlein aus Holz, dem dann im Jahre 1514 eine zentral auf dem Berg aus Steinen errichtete Kapelle folgte.

Im sagenumwobenen Jahre 1580 entdeckte dann ein Bauernbüblein namens Christoph Lenker die Kohle. Seitdem hatte dann der Kohlebergbau mehr und mehr das Leben der Menschen am Hohen Peißenberg bestimmt, besonders als am 8. Mai 1837 auf dem Brandachfeld der Hauptstollen angeschlagen und damit der staatliche Bergbau am Hohen Peißenberg eröffnet wurde. Erst 1970/71 war diese Ära für immer zu Ende.

  • Entstehen einer eigenständigen Gemeinde Hohenpeißenberg
  • Selbstverwaltung
  • Gemeindeumlage
  • Kriegs- und Nachkriegszeiten - Hohenpeißenberg heute

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