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Die Evangelisch-Lutherische Gustav-Adolf-Kirche

Seit 1864 siedelten sich in unserer Gegend die ersten evangelischen Christen an. Ihre Anzahl nahm langsam zu. Sie wurden ursprünglich von St. Matthäus - München betreut. Am 30.6.1893 wurde die Filialkirchengemeinde Weilheim gegründet.

Von diesem Zeitpunkt an wurden Peißenberg und Umgebung von dort aus betreut. 1925 wurde Peißenberg mit den umliegenden Orten selbst eine Tochterkirchengemeinde von Weilheim. Im Jahre 1928 konnte hier eine Kirche erbaut werden. Die einzelnen Familien, die in Hohenpeißenberg wohnten, nahmen jetzt an den Gottesdiensten in Peißenberg teil. Da die Anzahl der evangelischen Christen vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg stark wuchs, kam im Jahre 1950 der Gedanke auf, auch hier eine Stelle zu schaffen, an der regelmäßig Gottesdienste gehalten werden können. Zu diesem Zeitpunkt fanden schon einige Gottesdienste in Gasthäusern und der Hettenkapelle statt, welche die Katholische Kirche freundlicherweise zur Verfügung stellte.

Eine gute Gelegenheit dazu bot sich in der ehemaligen Turnhalle der "Deutschen Turner" an, die ziemlich verwahrlost und herrenlos war. Der damalige Pfarrvikar Otto Steiner ergriff die Gelegenheit und erwarb die Turnhalle mit Grund und Boden. Eine Herrichtung der Halle für den Gottesdienst lohnte sich nicht, da sie baufällig war. Es wurde daher beschlossen, die Turnhalle abzubrechen und ein neues Gotteshaus zu errichten. Am 4. April 1951 kam der hierfür neugegründete Bauausschuß zu seiner ersten Sitzung zusammen. Bereits am 7.4.1951 konnte mit dem Abbruch der Turnhalle begonnen werden; und unmittelbar darauf mit dem Wiederaufbau.

Die Bauarbeiten gingen so zügig voran, daß schon am 24.5.1951 das Richtfest gefeiert werden konnte. Die Festansprache hielt der damalige Kirchenrat Fikenscher, als Generalsekretär des Gustav-Adolf-Werkes München.

Die "Beilage für den Kirchenbezirk Weilheim" des Evang. Sonntagsblattes be richtete im Juni 1951 von jenem Ereignis u. a. folgendes: "Die Liebe ist die einzige reale Macht im Leben!" führte Herr Oberkirchenrat Senator Dr. Breit vor den freiwilligen Arbeitskräften der Evang. Gemeinde Hohenpeißenberg bei einer 'Heb auf Feier am Abend des Fronleichnamstages aus. Er würdigte dabei die Liebe zu ihrer evangelischen Kirche, die 38 Männer und 25 Frauen erwiesen hatten, als sie innerhalb von 6 Wochen über 2000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet hatten, um die ihrer Flüchtlingsgemeinde zugefallene Turnhalle abzureißen und an ihrer Stelle ein neues Kirchlein zu erstellen, das mit seinem Betsaal Raum für 100 Leute bietet und zudem eine Wohnung beherbergt. Durch fleißige, meist ehrenamtliche Mitarbeit Hohenpeißenberger Frauen und Männer beider Konfessionen konnte am 11. September 1951 das Kirchlein feierlich eingeweiht werden.

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