Einwohnermeldeamt

Bitte haben Sie für eine Vorsprache im Einwohnermeldeamt stets ein Ausweisdokument zur Hand.

Hier finden Sie Informationen zu den häufigsten Dienstleistungen, die das Einwohnermeldeamt betreffen. Sollten sich Ihnen noch weitere Fragen stellen, können Sie sich gerne vorab mit uns telefonisch in Verbindung setzen.

Einwohnermeldeamt Hohenpeißenberg

Blumenstr. 2
82383 Hohenpeißenberg

  • 08805 9210-12
  • 08805 9210-44
  • 08805 9210-29

An-, Ab- oder Ummeldungen des Wohnsitzes sind kostenfrei.

Wer in der Bundesrepublik Deutschland eine Wohnung bezieht, hat sich innerhalb von 2 Wochen nach dem Einzug anzumelden.

Hinweis:
Neugeborene, die in der Bundesrepublik Deutschland geboren werden, werden vom Geburtsstandesamt automatisch an das Einwohnermeldeamt des Hauptwohnsitzes der Eltern (bzw. der Mutter) gemeldet, sodass ein Behördengang für die Wohnsitzanmeldung des Neugeborenen entfällt.

Anmeldung des Wohnsitzes bzw. Ummeldung (Umzug innerhalb derselben Gemeinde):
Wer innerhalb der Bundesrepublik Deutschland umzieht, hat sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug bei dem zuständigen Einwohnermeldeamt anzumelden bzw. umzumelden.
Zur An- bzw. Ummeldung sind die gültigen Ausweisdokumente (Personalausweis, Reisepass, Kinderreisepass) mitzubringen, damit die Anschrift entsprechend geändert werden kann.
Der Wohnungsgeber hat bei der Wohnsitzmeldung mitzuwirken, indem er dem Einwohner-
meldeamt den Einzug in seine Wohnung schriftlich bestätigt. Diese Wohnungsgeberbestätigung ist zur An- bzw. Ummeldung dem Einwohnermeldeamt vorzulegen. (Entsprechende Formulare finden Sie hier unter "W")
Eine Abmeldung beim Einwohnermeldeamt des bisherigen Wohnsitzes ist nicht notwendig.

Statuswechsel der vorhandenen Haupt- und Nebenwohnung:
Wird Ihre derzeitige Nebenwohnung zur Hauptwohnung und anders herum, so ist das dem Einwohnermeldeamt der künftigen Hauptwohnung mitzuteilen.

Abmeldung einer Nebenwohnung: 
Die Abmeldung einer Nebenwohnung, ist bei dem Einwohnermeldeamt der Hauptwohnung vorzunehmen.

Abmeldung ins Ausland:
Wer ins Ausland verzieht, hat sich beim Einwohnermeldeamt innerhalb von zwei Woche nach dem Auszug abzumelden. Eine Abmeldung ist frühestens eine Woche vor dem Auszug möglich.

Besuch:
Eine Anmeldung des Wohnsitzes setzt das Beziehen einer Wohnung voraus. Ein Beziehen einer Wohnung liegt bei Besuchern grundsätzlich nicht vor.
Wer im Inland gemeldet ist und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung "bezieht", muss sich für diese Wohnung nicht an- oder abmelden. Dauert der Besuch länger als sechs Monate an, hat sich die Person innerhalb von zwei Wochen beim Einwohner-
meldeamt anzumelden.
Für Personen die im Ausland wohnen und im Inland nicht gemeldet sind, besteht die Pflicht zur Anmeldung bereits bei einem Besuch der länger als drei Monate andauert.
 

Die Gebühr für ein Führungszeugnis beträgt 13,00 EUR.

Wer ein Führungszeugnis benötigt, hat den Antrag persönlich beim Einwohnermeldeamt seines Hauptwohnsitzes oder Nebenwohnsitzes zu stellen. Personen, die nicht in der Bundesrepublik Deutschland gemeldet sind, müssen den Antrag direkt beim Bundesamt für Justiz stellen. Die antragstellende Person kann sich bei der Antragstellung nicht durch Bevollmächtigte vertreten lassen. Das Einwohnermeldeamt stellt beim Bundesamt für Justiz den Antrag auf Erteilung eines Führungszeugnisses. Das Führungszeugnis wird vom Bundesamt für Justiz erstellt und in ca. ein bis zwei Wochen per Post an die antragstellende Person bzw. Behörde (je nach Belegart) übermittelt.

Von Führungszeugnissen gibt es verschiedene Belegarten. Bitte teilen Sie uns bei Antragstellung mit, welche Art Führungszeugnis Sie benötigen:
- normales Führungszeugnis für private/eigene Zwecke
- normales Führungszeugnis an Behörden**
- erweitertes* Führungszeugnis für private/eigene Zwecke
- erweitertes* Führungszeugnis an Behörden**

* Erweiterte Führungszeugnisse werden i. d. R. nur dann benötigt, wenn man ein Beschäftigungsverhältnis oder Ehrenamt ausübt, bei dem man mit minderjährigen oder schwerbehinderten Personen arbeitet. Bei Antragstellung eines erweiterten Führungszeugnisses ist dem Einwohnermeldeamt ein Bestätigungsschreiben (Aufforderung zur Abgabe eines erweiterten Führungszeugnisses) der Stelle, die das erweiterte Führungszeugnis verlangt, vorzulegen. Dieses Bestätigungsschreiben ist zwingend notwendig; ohne Vorlage des Bestätigungsschreibens, kann kein erweitertes Führungszeugnis beantragt werden.

** Führungszeugnisse an Behörden, werden vom Bundesamt für Justiz direkt an die Behörde gesendet. Hierzu sollten Sie bei Antragstellung ein Schreiben der Behörde zur Hand haben, damit die richtige Versandanschrift und ein Verwendungszweck angegeben werden kann.

Besitzt die antragstellende Person eines o. g. Führungszeugnisses die Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedsstaates, so wird automatisch ein EU-Führungszeugnis vom Bundesamt für Justiz erstellt. Das Bundesamt für Justiz ersucht dann den EU-Mitgliedsstaat um Mitteilung etwaiger Eintragungen im Strafregister, welche im Führungszeugnis aufgenommen werden. Weil die Abfrage des Strafregisters im EU-Mitgliedsstaat eine längere Bearbeitungszeit in Anspruch nimmt, dauern die EU-Führunszeugnisse länger als ein bis zwei Wochen.

Die Gebühr für eine einfache oder erweiterte Meldebescheinigung beträgt 5,00 EUR.

Auf Antrag erteilt das Einwohnermeldeamt der betroffenen Person eine Meldebescheinigung.
Es gibt zwei Arten von Meldebescheinigung. Die einfache und die erweiterte Meldebescheinigung. I. d. R. wird die Meldebescheinigung benötigt, um den aktuell gemeldeten Wohnsitz nachzuweisen. Hierzu reicht die einfache Meldebescheinigung aus.

Eine Meldebescheinigung kann persönlich, telefonisch, per e-Mail oder online (hier unter "M") beantragt werden.

Inhalt der einfachen Meldebescheinigung:
1. Familienname,
2. frühere Namen,
3. Vornamen,
4. Doktorgrad,
5. Ordensname, Künstlername,
6. Geburtsdatum und Geburtsort und
7. derzeitige Anschriften, gekennzeichnet nach Haupt- und Nebenwohnung
 

Inhalt der erweiterten Meldebescheinigung:
In die erweiterte Meldebescheinigung können zusätzlich zu den Daten der einfachen Meldebescheinigung (Nr. 1 - 7) folgende Daten wahlweise mit aufgenommen werden:
- Geschlecht,
- gesetzliche Vertreter
- derzeitige Staatsangehörigkeiten,
- Religion,
- frühere Anschriften im Gemeindegebiet sowie die Anschrift der letzten alleinigen
  Wohnung/Hauptwohnung und der letzten Nebenwohnung außerhalb des Gemeindegebiets
  (Bei Zuzug aus dem Ausland die letzte Anschrift im Inland. Bei Wegzug in das Ausland auch die
  Wegzugsadresse des Auslandes.)
- Einzugsdatum / Auszugsdatum (Datum des letzten Wegzugs aus einer Wohnung im Inland sowie
  Datum des letzten Zuzugs aus dem Ausland)
- Familienstand (bei verheirateten Personen oder Lebenspartnerschaften auch Datum und Ort der
  Eheschließung)
- Ehegatte/Lebenspartner
- Minderjährige Kinder
- Ausweisdokumente
- Ausländerzentralregister-Nummer (AZR-Nummer, bei Personen, die sich im Asylverfahren
  befinden)
- Sterbedatum und Sterbeort

 

 

Die Einrichtung von Übermittlungssperren ist kostenfrei.

Alle Bürgerinnen und Bürger können der Weitergabe von Daten aus dem Melderegister widersprechen. Eine Begründung ist nicht notwendig.

Folgenden Datenübermittlungen kann widersprochen werden:
- Datenübermittlung an das Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr
  (betrifft Personen, die im nächsten Jahr volljährig werden)
- Datenübermittlung an öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaften
- Datenübermittlung an Parteien, Wälergruppen und anderen Trägern von Wahlvorschlägen im
  Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen
- Auskünfte an Mandatsträger, Presse oder Rundfunk über Alters- und Ehejubiläen
- Datenübermittlung an Adressbuchverlage


Der Widerspruch kann schriftlich oder persönlich zur Niederschrift beim Einwohnermeldeamt eingelegt werden. Er gilt dann bis zu seinem Widerruf.
Für den Widerspruch können Sie folgendes Formular verwenden: Download
Sie können den Widerspruch aber auch gleich online vornehmen: Hier (unter "U")

Hinweis:
Wir nehmen nur amtliche Beglaubigungen vor. Es werden nur Schriftstücke beglaubigt, die von einer Behörde ausgestellt wurden oder bei einer Behörde vorzulegen sind.
Für alle öffentlichen Beglaubigungen (z. B. Erbschein), wenden Sie sich bitte an einen Notar.

Amtliche Beglaubigung von Schriftstücken:
Für eine amtliche Beglaubigung legen Sie uns bitte das originale Schriftstück vor, von dem Sie eine amtlich beglaubigte Kopie benötigen. Wir stellen die Kopien selbst her.
Die Gebühr für eine amtliche Beglaubigung beträgt 5,00 EUR (unabhängig von der Seitenzahl).
Werden mehrere Kopien gleichzeitig amtlich beglaubigt, beträgt die Gebühr für die erste amtliche Beglaubigung 5,00 EUR und für die weiteren 2,50 EUR.

Amtliche Beglaubigung von Unterschriften (Handzeichen):
Bringen Sie bitte das originale Schriftstück mit, auf dem Ihre Unterschrift amtlich beglaubigt werden soll. Ihre Unterschrift leisten Sie dann bei uns vor Ort.
Die Gebühr beträgt 5,00 EUR.

Einfache Melderegisterauskunft:
Wenn eine Person (oder Firma/Stelle) zu einer anderen Person Auskunft verlangt, darf das Einwohnermeldeamt nur Auskunft über folgende Daten erteilen:
1. Familienname,
2. Vornamen,
3. Doktorgrad,
4. derzeitige Anschriften sowie
5. sofern die Person verstorben ist, diese Tatsache.

Die Erteilung der einfachen Melderegisterauskunft ist nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig:
Die Auskunft muss schriftlich beantragt werden. Der Antrag muss folgende Angaben enthalten:
- Angaben zur Person, über die Auskunft begehrt wird, um die Identität der Person eindeutig
  feststellen zu können (z. B. durch Angaben zum Familiennamen, den früheren Namen,
  die Vornamen, das Geburtsdatum, das Geschlecht oder eine Anschrift),
- die Auskunft verlangende Person (oder Firma/Stelle) hat zu erklären, dass die Daten nicht für
  Zwecke der Werbung und des Adresshandels verwendet werden,
- sofern die Daten für gewerbliche Zwecke verwendet werden, sind diese anzugeben*.
  (Es ist verboten, Daten aus einer Melderegisterauskunft gewerblich zu verwenden ohne dass ein
  Zweck angegeben wurde).

 

Erweiterte Melderegisterauskunft*:
Wird ein berechtigtes Interesse glaubhaft gemacht, dürfen zu den Personendaten, die in der einfachen Melderegisterauskunft (Nr. 1 - 5) enthalten sind, folgende weitere Daten aus dem Meldergister mitgeteilt werden:
- frühere Namen,
- Geburtsdatum und Geburtsort,
- Familienstand,
- derzeitige Staatsangehörigkeiten,
- frühere Anschriften,
- Einzugsdatum und Auszugsdatum,
- Familienname und Vorname sowie Anschrift des gesetzlichen Vertreters,
- Familienname und Vorname sowie Anschrift des Ehegatten/Lebenspartner,
- Sterbedatum und Sterbeort

Die Erteilung der erweiterten Melderegisterauskunft ist unter denselben Voraussetzungen wie bei der einfachen Melderegisterauskunft (siehe oben) zulässig. Außerdem ist hier noch das berechtigte Interesse glaubhaft zu machen.

Gebühr:
Die Gebühr für eine einfache oder erweiterte Melderegisterauskunft beträgt i. d. R. 10,00 EUR.

Ist zu prüfen, ob für die erweiterte Melderegisterauskunft ein berechtigtes Interesse vorliegt, beträgt die Gebühr 12,00 EUR.

Werden für die Melderegisterauskunft Feststellungen durch Nachfragen, Ermittlungen oder durch
Rückgriff auf Meldeunterlagen außerhalb des Melderegisters erforderlich, beträgt die Gebühr
12,00 EUR.

* Hinweis zur Zweckbindung der Melderegisterauskunft:
Bei einfachen Melderegisterauskünften, die für gewerbliche Zwecke verwendet werden, und erweiterten Melderegisterauskünften darf der Empfänger der Auskunft die Daten nur für die Zwecke verwenden, zu deren Erfüllung sie ihm übermittelt wurden. Danach sind die Daten zu löschen.